- Vorbereitung und Anreise
- Libyen
- Ägypten
- Sudan
- Nord-Äthiopien
- Äthiopien (Danakil Wüste)
- Süd-Äthiopien
- Kenia
- Tansania, Uganda, Ruanda, Burundi, Sambia
- Botswana, Namibia
- Südliches Afrika
1. Vorbereitung und Anreise:
- 3 Monate Vorbereitungszeit
- ein Rucksack zuviel Gepäck, musste in Heidelberg abgeworfen werden
- ab Luzern keine Winterkleidung mehr, mehrere Schichten Sommerbekleidung, dadurch kaum beweglich, Hoteljunge hilft mir beim Aufsteigen auf das Motorrad
- Jugendherberge in Genua geschlossen, bei der Suche nach anderer Bleibe eingekeilt zwischen Bauzaun und Kirchenwand
- Fähre: nur 7 Autos und 1 Motorrad, keine weiteren Touristen an Bord

2. Libyen:
- Hinterradbremse löst sich schlagartig, Vollplatten in 3 Sekunden, Glücksfee! kein Sturz
- 3 Wochen mit einem Tuareg in der Lybischen Wüste unterwegs
- Mein Reisebegleiter spricht keine meiner Sprachen
- Zusammen über dem Feuer Essen gekocht und aus einer Schale gegessen, er mag scharf - ich lieber mild
- Sandsturm, 14 Stunden unter einer Decke gekauert
- mein Begleiter ist weg, ich liege in der Nähe der Stelle, wo vor kurzem deutsche Touristen entführt worden sind
- 10.000 Jahre alte Felsenmalereien besichtigt

3. Ägypten:
- 2,5 Wochen warten auf ein Motorrad in Alexandria
- Besichtigung von Grabkammern innerhalbe der Pyramiden ohne elektrisches Licht
- zehnstündige Konvoifahrt mit der Polizei nach Luxor
- Besichtigung der Kulturstädte in Luxor
- Fährfahrt üder den Nasser See nach Sudan

4. Sudan:
- Menschen arm, aber freundlich
- Abkürzung durch die Wüste, ein Sandsturm kommt auf, können die Hand vor Augen nicht mehr sehen, kaum noch Wasser an Bord, Orientierung nur noch mittels GPS
- Festfahren mit der Fähre auf dem Nil, nach eineinhalb Stunden wieder frei
- Schlafen auf einer Tankstelle, direkt neben einer Zapfsäule

5. Nord-Äthiopien:
- kultureller Schock, zurück von der arabischen Welt in die christliche Welt
- Menschen viel aufdringlicher als im Sudan, 200 Personen um mein Motorrad herum
- Manchmal verscheucht die Polizei Menschen mit einem Stock
- 3 Monate essen mit den Händen ( Injera)
- sehe eine 600 Jahre alte Bibel in einem Kloster, zum Schutz wird nur ein Regenschirm aufgespannt
- Absturz aus 7 Metern Höhe als ich mich von einen Felsplateau abseile
- Unfall, jemand läuft in mein Motorrad - das Unfallopfer hat glücklicherweise keinen großen Schaden genommen

6. Äthiopien:
- Expedition mit drei Israelis in die heisseste Wüste der Erde
- Motorrad darf nicht über die Awash-Brücke fahren, Zwischenverladung auf einen Sattelschlepper
- übersehe die Hauptstadt des Afar, im zweiten Anlauf beantragen wir die Durchfahrtgenehmigung für die Dnakil Wüste
- Start morgens um 3 Uhr, sehr heiss, suche Schutz im Kanalrohr, da nirgendwo sonst Schatten
- Überschwemmung soll unsere Weiterfahrt stoppen, nehmen einen örtlichen Führer zur Hilfe
- Umfahren das Überschwemmungsgebiet
- Temperatur 51 Grad
- Stammesfürsten verlangen immer mehr Geld für die Besichtigung des aktiven Vulkans Erte Ale, wir ziehen ergebnislos ab
- Besichtigung des tiefsten Punkts der Wüste, 116 Meter unter Null

7. Süd-Äthiopien:
- Naturvölker (Konso, Hamer)
- Totempfahl, verstorbener Chief wurde 9 Monate einbalsamiert, vor der Beisetzung
- Hamer Markt 1000 Menschen kommen zusammen, Frauen verkaufen, Männer trinken Tej (Honigwein)
- am Frühstückstisch gegenseitiges Bestaunen der Kulturen
- Ausreise schwierig, da Visum 35 Tage abgelaufen
- Ausreise mit einen Führer über Ziegenpfade, da das Boot für die OMO-Übersetzung nicht einsatzbereit

8. Kenia:
- Abtriebswelle am Motorrad total abgenutzt, Pater Florian schweisst den Antrieb
- Weiterreise eine Pannen- und Sturzserie
- am zweiten Tag Rettung durch einen "Krankenwagen"
- Feier für ein neugeborenes Kind
- mit Pater Tony und den Unimog durch Nordkenia
- Reparatur des Motorrads in Nairobi
- Diebstahl meiner Kreditkarten und des Führerscheins

9. Tansania, Uganda, Ruanda, Burundi, Sambia:
- Besteigung Kilimanjaro
- wir, vier Deutsche, singen in einer Kirche mit 500 Menschen erst das Lied auf Deutsch, danach die Afrikaner in Kisuaheli
- ausruhen auf Sansibar, Schwimmen mit den Delphinen
- abseilen 5 Meter neben einen 100 Meter hohen Wasserfall
- Besichtigung der Bergorillas
- Strom und Wasserausfall in Kigali
- Grauen des Genozids (Friedhof mit 250000 Toten, Schule als Gedenkstätte)
- Durchfahrt durch Rebellengebiet
- Reise auf einem 100 Jahre alten Schiff (Tanganika See), gebaut von Deutschen
- Regeneration an den Viktoriafällen, Schwimmen auf den Fällen

10. Botswana, Namibia:
- Abschied vom "wahren Schwarzafrika"
- meine erste Elefantenherde vor dem Motorrad
- schlafen im Okawango Delta, um uns herum Elefanten
- Besuch bei den Himbas, Übernachtung im Dorf
- Abbruch der Expedition über den van Zyls Pass
- Besichtigung einer Pferdezucht (Hannoveraner)

11. Südliches Afrika:
- Kupplung kaputt, Verladung auf einen Gemüselaster, Ankunft morgens um 5 Uhr in Kapstadt
- diverse spektakuläre Pass und Schluchtdurchfahrten
- Lesotho: 6 Stunden Pferdeausritt
- Mosambique: Tauchen
- Freundlichkeit der Menschen überwältigend in Mosambique
- Verschiffung des Motorrads von Durban, Rückflug von Johannesburg
- insgesamt: 35.000 km auf dem Motorrad und viele viele Erlebnisse

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